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8.11.2016

VLTAVA 30 – 32, ÚN LIPNO (421 200)

Länge: 34,0 km

Ausdehnung: 4 870,00 ha

Revierbeschreibung

GPS 48°37‘52.981“N, 14°14‘11.744“E

Ab dem Staudamm des Stausees Lipno bis zur Straβenbrücke in Nová Pec. Alle Zuflüsse sind für die Fischzucht bestimmt – der Fischfang ist verboten.  Fischfang von Wasserfahrzeugen aus, Ausfahren der Köder und des Lockfutters sowie Schleppangeln sind erlaubt. Das Schleppangeln kann nur von manuell betriebenen Wasserfahrzeugen (Ruder) aus getätigt werden. Es ist erlaubt nur mit Regenwürmern, Mehlwürmern, Knochenwürmern, Blutwürmern und ganzen min. 15 cm langen Köderfischen zu angeln. Der Fischfang mit der Senke ist verboten.

Minimale Länge aller Fischarten, außer denjenigen, die nach der Bekanntmachung  Nr. 197/2004 Slg. eine höhere bestimmt haben, wird auf 15 cm festgelegt. Diese Bestimmung gilt für die aufbewahrten Köderfische.

Sie befinden sich im Naturschutzgebiet Šumava, es ist nötig, die Regeln inkl. des Verbotes der Bearbeitung der Fische am Ufer des Beckens einzuhalten.

Der Fischfang ist verboten:

–   an beiden Ufern an der Strecke von 100 m vom Dammkörper,

–   von festliegenden sowie von schwimmenden Anlegeplätzen aus, sowie von Einrichtungen, bestimmt für den öffentlichen Schiffsverkehr,

–   vom 25. 03. bis 20. 04. (einschlieβlich) in der Einmündung des Baches Olšina in Žlábek, und zwar von der Ausmündung der Betonrohre bis ans Ende der Schilfhalbinsel (50 m). Das Verbot gilt auch für den Fischfang von Wasserfahrzeugen aus. An der Strecke oberhalb der Betonrohre bis zum Damm des Teiches Olšina ist der Fischfang das ganze Jahr verboten, in der Bucht „Kyselovská zátoka“ gegenüber der Gemeinde Dolní Vltavice und in der Bucht „Hadí luka“ gegenüber Jenišov und das auch von Wasserfahrzeugen aus zu angeln –  Fischschutzgebiete. Diese Fischschutzgebiete sind am Ufer mit Zetteln (Anschlägen) abgegrenzt, an der Wasseroberfläche in der Zeitspanne April – November mit Hilfe von weißen Bojen. Zur Bezeichnung der Futterplätze ist es erlaubt nur Stangebojen mit der min. Länge des Schwimmers/ der Stange von 150 cm zu verwenden. Das Ende der Boje muss weiß gefärbt werden.

Das Markieren von angefütterten Stellen mit schwimmenden oder anderen Gegenständen ist verboten.

Die Verwahrung gefangener Fische in Zuflüssen des Stausees Lipno, mit Ausnahme von Setzkeschern und Hältern, ist verboten. Der Fischfang von Sportschiffen, einschlieβlich Segelschiffen aus, ist verboten.

Das maximale Fangmaß für Karpfen ist 70 cm.

Jeder gefangene Karpfen über 70 cm (einschlieβlich) muss unverzüglich und schonend in das Gewässer, in dem er gefangen wurde, zurückgesetzt werden. Jeder gefangene Karpfen ab 70 cm (einschließlich) ist vom Angler in den Teil II der Angelkarte (Evidenz der Angeltage und Beute) einzutragen, folgende Daten sind zu erfassen: Fangdatum (die Angabe ist einzukreisen), die Nummer des Reviers, die Länge des Fisches sowie das Gewicht (ew. Schätzwert). Dieser Fisch wird nicht im Summarium der Beute und Angeltage erfasst.

Es gibt keine lokalen Angelkarten für dieses Revier.

421 081 VLTAVA 33 – AV Volary                                            20 km 20 ha

GPS A: 48°47‘35.305“N, 13°57‘2.531“E, E: 48°52‘55.401“N, 13°51‘54.215“E

Von der Straβenbrücke Želnava – Nová Pec bis zur Eisenbahnbrücke an der Strecke Volary – Černý Kříž, mit allen Zuflüssen (die FSG sind – der Fischfang ist verboten). Zum Revier gehören folgende Tümpel und Teiche:

Ovesná                                im Kat. Želnava                           2,0 ha

     (GPS 48°48‘15.048“N, 13°57‘8.516“E)

Záhvozdí                                        Pěkná                        0,5 ha

     (GPS 48°49‘42.16“N, 13°56‘5.999“E)

Pěkná                                            1,5 ha

     (GPS 48°50‘50.011“N, 13°55‘19.17“E)

Alle Zuflüsse sind für die Fischzucht bestimmt – der Fischfang ist verboten.

Das Begehen der 1. Zone des Nationalparks Böhmerwald ist nur auf den markierten Wanderwegen erlaubt. Der Zugang zum Fluss von der Eisenbahnbrücke Volary – Černý Kříž aus bis an den Zusammenfluss mit der Studená Vltava (Kalte Moldau) in Smolná Pec ist nur vom linken Ufer aus möglich. Von dem Zusammenfluss bis zu der Stelle, an der die Moldau den Bahnkörper tangiert, ist der Zugang nur vom rechten Ufer möglich.  Von diesem Platz bis Mitte des Mäanders (ca. 1 km oberhalb der Brücke bei Pěkná)  ist der Fluss der Bestandteil der 1. Zone des Nationalparks Šumava und hier ist der Zugang an den Fluss inkl. Waten verboten.  Weiter bis 500 m unterhalb der Brücke Pěkenský most, wo der Zugang von beiden Ufern aus erlaubt ist. Ab der Flussbiegung stromabwärts bis zum Bach Uhlíkovský (Záhvozdí) ist der Zugang nur vom rechten Ufer aus möglich.

Danach folgt eine Strecke mit Zutritt von beiden Ufern und dies bis hinter den dritten Mäander der Moldau. Vom Zusammenfluss mit dem Bach Starý potok (Slunečná) bis zum Feldweg von Želnava aus ist der Zugang nur von der linken Seite möglich. Weiter stromabwärts Zugang von beiden Seiten aus, bis zur Straβenbrücke in Nová Pec. Die Besteigung des in der I. Zone liegenden Ufers ist unter Strafandrohung verboten. An Gewässern, entstanden durch Überflutung (Überflutungsgelände), ist der Fischfang von Wasserfahrzeugen aus erlaubt. Lachsartige Fische dürfen nur mit künstlichen Ködern gefangen werden. Auf andere Weise gefangene lachsartige Fische müssen äußerst schonend ins Wasser zurückgesetzt werden. Die markierte Strecke (1,4 km) im Mittelteil des Mrtvý luh (oberhalb des Baches Volarský potok) ist FSG – der Fischfang ist nur vom 16.09. bis 15.11. (einschlieβlich) mit einer speziellen Platzkarte, herausgegeben vom AV ČRS Volary, erlaubt. Am Hauptstrom ist das Waten im April und Mai verboten. Das Mindestfangmaß von Forelle wurde auf 30 cm erhöht.